Unternehmen

Arbeitsfähig bleiben – Sucht, Psyche und Führung zusammendenken

Suchtprävention · Psychische Gesundheit · Komorbidität · Führung · Kultur
Ein evidenznahes Präventions- und Sensibilisierungskonzept für Unternehmen, die psychische Gesundheit, Suchtprävention und Führung nicht getrennt, sondern realitätsnah zusammendenken wollen.
Mein Modul-Konzept verbessert Wissen, Haltung, Gesprächssicherheit, Frühwahrnehmung, Lotsenkompetenz und die Anschlussfähigkeit vorhandener Hilfesysteme.

01

Arbeitsschutz und psychische Belastung

Positive Faktoren

Psychische Belastungsfaktoren treten laut GDA an allen Arbeitsplätzen auf; gut gestaltete Arbeit wirkt sich positiv auf psychische Gesundheit aus. Die GDA-Empfehlungen zur psychischen Belastung in der Gefährdungsbeurteilung sind eine anerkannte Referenz für die betriebliche Arbeitsschutzpraxis.

„Ich mache keine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung, aber ich helfe Unternehmen, ihre blinden Flecken in Kultur, Führung, Suchtprävention und Hilfesystem-Anschluss zu erkennen.“

02

Betriebliche Gesundheitsförderung

Qualitätskriterien

Der GKV-Leitfaden Prävention definiert verbindliche Handlungsfelder und Qualitätskriterien für Krankenkassenleistungen in Prävention und betrieblicher Gesundheitsförderung. Maßnahmen, die nicht dazu passen, dürfen von Krankenkassen nicht gefördert werden.

„Ich entwickle Formate, die sich möglichst eng an anerkannten Präventions- und BGF-Logiken orientieren — ohne dabei in theoretischer Sprache stecken zu bleiben.“

03

Betriebliche Suchtprävention

Kombination

Die DHS nennt für Sucht am Arbeitsplatz unter anderem Prävention und Gesundheitsförderung, Betriebsvereinbarungen, Informationen und Schulungen, Früherkennung, Intervention und Vermittlung in weiterführende Hilfen.

„Ich verbinde diese klassische betriebliche Suchtprävention mit psychischer Gesundheit, Komorbidität und Führungskultur.“

 

04

Führung und Lotsenkompetenz

Training und Schulung

Die WHO-Leitlinien empfehlen ausdrücklich Führungskräftetrainings und Mitarbeiterschulungen als Teil evidenzbasierter Interventionen für mentale Gesundheit am Arbeitsplatz.

„Führungskräfte müssen nicht diagnostizieren. Sie müssen wahrnehmen, ansprechen, begrenzen, schützen und lotsen können.“

05

Anti-Stigma und gelebte Realität

Menschen mit gelebter Erfahrung

Die Lancet Commission betont, dass sozialer Kontakt zwischen Menschen mit und ohne eigene Erfahrung einer der wirksamsten Wege zur Reduktion von Stigma ist. Sie hebt außerdem hervor, dass Menschen mit gelebter Erfahrung zentrale Rollen in Anti-Stigma-Arbeit einnehmen sollten.

Aber: Neuere Reviews zeigen auch, dass Stigma-Trainings zwar Einstellungen und Wissen verbessern können, langfristige Verhaltens- und Organisationseffekte aber sorgfältiger geplant und evaluiert werden müssen.

„Gelebte Erfahrung ersetzt keine Evidenz. Aber sie macht Evidenz verstehbar, erinnerbar und handlungsrelevant.“

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