Gelebte Realität wird nicht – sie ist.

Erfahrung. Prävention. Resonanz.

Stefan Friedlein

Dozent & Referent für Workshops, Vorträge und Schulungen
zu Suchtprävention · psychische Gesundheit · Komorbidität


PEER - Genesungsbegleiter Fachambulanz für Sucherkrankungen

Gemeinwohlorientiert. Fachlich fundiert. Lebensnah. Anschlussfähig.

„Ich vermittle als Referent und Dozent Themen wie Suchtprävention, psychische Gesundheit und Komorbidität so, dass sie fachlich tragfähig, sprachlich sensibel und für unterschiedliche Zielgruppen verständlich bleiben. Meine Formate richten sich an Schulen, Unternehmen, soziale Einrichtungen, Fachstellen und öffentliche Träger.“
Meine Expertise speist sich nicht nur aus meinem eigenen Weg, sondern auch aus kontinuierlicher Gruppenpraxis, dem Austausch mit weiteren Selbsthilfe-Kontexten, der laufenden Auseinandersetzung mit Fachwissen und Hilfesystemen sowie dem direkten Dialog mit gesellschaftlicher Wahrnehmung und Stigmatisierung.

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Praxis

Kontinuierliche Gruppenpraxis

Seit Juni 2021 stehe ich als Sprecher des Arbeitskreis Selbsthilfe im Trialog im regelmäßigen Austausch mit Teilnehmenden und Leitenden von einer Vielzahl von Selbsthilfegruppen im Landkreis Ebersberg- besoders mit der selbst gegründeten (2021). So entsteht ein fortlaufender Einblick in hilfreiche, hinderliche und fehlende Unterstützungsfaktoren.

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Vielfalt

Verdichtete Erfahrungsvielfalt

Meine Perspektive speist sich nicht nur aus einem eigenen Verlauf, sondern aus vielen Gesprächen über unterschiedliche Krisen-, Therapie- und Genesungswege – auch als PEER – Genesungsbegleiter der Caritas Fachambulanz für Sucherkrankungen. 

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Fachlich

Fachlich vernetzt

Der Austausch mit weiteren Selbsthilfe-Kontexten, Gremien zur Psychischen Gesundheit, Fortbildungen, Tagungen und Kongressen verbindet gelebte Praxis mit Evidenz, Fachwissen und aktuellen Entwicklungen.

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Dialog

Gesellschaftlich im Dialog

Über meine Initiative Respect vs Stigma stehe ich im direkten Austausch mit Öffentlichkeit, Besucher:innen und gesellschaftlichen Reaktionen auf Sucht, Scham und Stigmatisierung.

Inhaltliche Schwerpunkte

Sucht, Depression und Komorbidität zeigen sich nicht in jeder Lebensphase gleich.

Deshalb arbeite ich nicht nur thematisch, sondern auch lebensphasenspezifisch. Risiken, Belastungen, Scham, Hilfesuche und Zugänge zu Unterstützung unterscheiden sich in Jugend, Erwachsenenalter und späterem Leben oft deutlich. Genau diese Unterschiede mitzudenken, ist für Prävention, Sensibilisierung und glaubwürdige Vermittlung entscheidend.

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Jugend

Frühe Belastungen, Gruppendruck und Prävention

In der Jugend entstehen viele Weichen früh: Zugehörigkeit, Ausgrenzung, Gruppendruck, Selbstbild, erste Konsumerfahrungen und psychische Belastungen. Prävention muss hier glaubwürdig, lebensnah und sprachlich anschlussfähig sein. Es geht nicht nur um Warnungen, sondern auch um Orientierung, Gesprächsfähigkeit und das Erkennen früher Risikomuster.

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Erwachsenenalter

Funktionieren, Scham und verdeckte Dynamiken

Im Erwachsenenalter stehen häufig andere Fragen im Vordergrund: Leistungsdruck, Arbeitswelt, Familie, Rückzug, verdeckter Konsum, emotionale Erschöpfung und die Schwierigkeit, sich Hilfe zuzugestehen. Gerade hier wirken Sucht, Depression und Komorbidität oft lange im Verborgenen. Umso wichtiger ist eine Vermittlung, die nicht vereinfacht, sondern Zusammenhänge verständlich macht.

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60+ / Leben im Alter

Einsamkeit, Verlust und psychische Gesundheit im späteren Leben

Im späteren Lebensalter verändern sich Belastungen und Risiken erneut. Einsamkeit, Verlust, Rückzug, gesundheitliche Einschränkungen, Medikamentenkonsum, Alkohol und depressive Entwicklungen können sich auf besondere Weise verbinden. Prävention und Sensibilisierung brauchen hier einen differenzierten Blick auf Lebenslage, Würde, Teilhabe und Versorgung.

Meine Vorträge, Präventionsworkshops und Schulungen greifen diese Unterschiede auf und werden inhaltlich so gestaltet, dass sie zur jeweiligen Zielgruppe, Lebensphase und Situation passen.

Normalisieren ohne zu bagatellisieren.

Gute Prävention darf die Realität Jugendlicher nicht beschämen — sie darf sie aber auch nicht verharmlosen. Mein Ansatz folgt deshalb dem Prinzip: Normalisieren ohne zu bagatellisieren.

Gerade in Cannabis Quo Vadis?-Workshops entsteht manchmal ein wichtiger Moment: Vor den Schüler*innen steht jemand, der früher selbst konsumiert hat — Cannabis und Alkohol — und heute stabil, klar und leistungsfähig wirkt. Das kann auf den ersten Blick wie ein Widerspruch zur Workshop-Botschaft „Je später, desto besser“ erscheinen.

Genau dieser scheinbare Widerspruch ist pädagogisch wertvoll. Denn er öffnet den Blick auf das, was man lange nicht sieht: innere Verschiebungen, Gewöhnung, psychische Belastung, Selbsttäuschung, Risikomuster und die Fähigkeit, nach außen weiter zu funktionieren.

Meine Geschichte ist deshalb kein Gegenargument zur Prävention. Sie ist ein glaubwürdiger Hinweis darauf, warum Prävention früher ansetzen muss.

QUADRO - LOGISCHE

ÜBERSETZUNGSKOMPETENZ

MEINE ARBEIT IST VON DER FÄHIGKEIT GEPRÄGT, ZWISCHEN VIER PERSPEKTIVEN, SPRACHEN UND SYSTEMLOGIKEN ZU VERMITTELN

Durch meine berufliche Laufbahn, meine Gruppenarbeit, meine Gremienarbeit und meine persönliche Geschichte habe ich eine besondere Form der Schnittstellenkompetenz entwickelt, die ich als quadrologische Übersetzungskompetenz verstehe. Gemeint ist damit die Fähigkeit, unterschiedliche Erfahrungswelten und Handlungslogiken so miteinander ins Gespräch zu bringen, dass Verständnis, Anschlussfähigkeit und Zusammenarbeit entstehen.

Diese Kompetenz ist aus vier eng miteinander verbundenen Bereichen gewachsen:

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Betroffenenperspektive, Selbsthilfe und Angehörigennähe

Ich kenne die Themen Sucht, psychische Belastung, Scham, Hilfesuche und Genesung nicht nur aus fachlicher Distanz, sondern auch aus eigener Erfahrung. Hinzu kommen meine langjährige Gruppenpraxis sowie die Nähe zu den Dynamiken, Fragen und Belastungen, die auch Angehörige häufig miterleben. Diese Perspektive hilft mir, sensibel zu formulieren, vereinfachende Zuschreibungen zu vermeiden und Inhalte mit echter Lebensnähe zu vermitteln.

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Professionelles Hilfesystem und soziale Träger

Durch meine Zusammenarbeit mit Fachstellen, sozialen Trägern, Präventionskontexten und psychosozialen Netzwerken kenne ich auch die professionelle Perspektive sehr genau. Ich verstehe die Anforderungen von Hilfesystemen, die Bedeutung fachlicher Einordnung sowie die Herausforderungen, die dort entstehen, wo Theorie, Praxis und Lebensrealität nicht automatisch deckungsgleich sind.

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Behörden, Gremien und öffentliche Organisationen

Meine Gremienarbeit und die Zusammenarbeit mit Behörden und öffentlichen Strukturen haben meinen Blick für Zuständigkeiten, Verwaltungssprache, politische Rahmenbedingungen und institutionelle Logiken geschärft. Ich weiß, wie stark Themen wie Prävention, Suchthilfe, psychische Gesundheit und Teilhabe auch davon abhängen, ob unterschiedliche Akteure verständigungsfähig zusammenarbeiten.

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Unternehmen und Wirtschaft

Mein beruflicher Hintergrund in global agierenden IT-Unternehmen prägt meine Arbeit bis heute. Ich kenne die Sprache von Unternehmen, die Anforderungen professioneller Kommunikation, die Dynamik von Führung, Teamarbeit, Zielorientierung und organisationalen Entscheidungsprozessen. Dadurch kann ich auch wirtschaftsnahe Perspektiven in meine Arbeit einbeziehen und Themen wie psychische Gesundheit, Suchtprävention und Komorbidität so vermitteln, dass sie für Unternehmen anschlussfähig und glaubwürdig werden.

ZUFRIEDENHEIT

KUNDEN & MEINUNG

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FAQ/

MÖGLICHE FRAGEN

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Meine Angebote richten sich an Schulen, Bildungsträger, soziale Einrichtungen, Fachstellen, Unternehmen, Behörden, Kommunen und Veranstalter, die sich mit Suchtprävention, psychischer Gesundheit, Komorbidität und Entstigmatisierung fundiert auseinandersetzen möchten.

Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen Suchtprävention, psychische Gesundheit, Komorbidität, Stigma, Sprache, Hilfesuche, Belastung, Selbsthilfe und die Frage, wie sensible Themen verständlich und glaubwürdig vermittelt werden können. Inhalte und Schwerpunkt werden jeweils passend zur Zielgruppe abgestimmt.

Ich biete Vorträge, Keynotes, Präventionsworkshops, Schulungen und thematische Impulsformate an. Je nach Anlass kann es sich um einen kompakten Einstieg, ein interaktives Workshopformat oder eine vertiefende Schulung handeln.

Ja. Alle Formate werden auf Zielgruppe, Anlass, Rahmen und Zielsetzung abgestimmt. So entsteht kein Standardprogramm, sondern ein Angebot, das fachlich, sprachlich und methodisch zum jeweiligen Kontext passt.

Beides. Meine Arbeit verbindet fachliche Fundierung mit persönlicher Glaubwürdigkeit und gelebter Praxisnähe. Dabei steht nicht meine Geschichte im Vordergrund, sondern die verständliche, differenzierte und anschlussfähige Vermittlung sensibler Themen.

Meine Formate verbinden Fachlichkeit, Lebensnähe, Differenzierung und Anschlussfähigkeit. Hinzu kommt meine besondere Fähigkeit, zwischen verschiedenen Perspektiven und Systemlogiken zu übersetzen – etwa zwischen Betroffenenperspektive, Hilfesystem, Behörden und Unternehmen.

Ja. Durch meinen beruflichen Hintergrund in international geprägten Unternehmenskontexten und als erfahrener Unternehmer, kenne ich auch die Sprache, Anforderungen und Kommunikationslogiken von Organisationen sehr gut. Themen wie psychische Gesundheit, Suchtprävention und Stigma lassen sich dadurch auch für Unternehmen professionell und glaubwürdig aufbereiten.

Beides ist möglich. Je nach Zielgruppe, Thema und Setting können Formate in Präsenz, online oder in hybrider Form umgesetzt werden.

Das hängt vom Format und Ziel ab. Möglich sind kompakte Impulse, Vorträge, halbtägige oder ganztägige Workshops sowie vertiefende Schulungseinheiten. Dauer und Tiefe werden individuell abgestimmt.

Die Preisgestaltung erfolgt auf Anfrage, da Umfang, Zielgruppe, Vorbereitung, Dauer, Format und Rahmenbedingungen variieren können. Gerne erstelle ich ein passendes Angebot auf Basis Ihres Anliegens.

Am Anfang steht eine kurze Klärung von Zielgruppe, Anlass, Zielsetzung und Rahmen. Auf dieser Basis entwickle ich ein passendes Format und stimme Inhalte, Sprache und Schwerpunkt mit Ihnen ab. Ziel ist eine Zusammenarbeit, die klar, verlässlich und für Ihre Zielgruppe wirklich passend ist.

Nein. Meine Angebote sind Bildungs-, Sensibilisierungs- und Reflexionsformate. Sie ersetzen keine Therapie, medizinische Behandlung oder individuelle Fachberatung. Sie können jedoch dazu beitragen, Verständnis zu fördern, Gespräche zu erleichtern und den Blick auf Hilfsmöglichkeiten zu öffnen.

EX PEER -

TISEN !

STEFAN FRIEDLEIN

Kampenwandstr. 26

85586 Poing

info@friedlein.com

0162 / 755 35 20

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