Seit Juni 2021 stehe ich als Sprecher des Arbeitskreis Selbsthilfe im Trialog im regelmäßigen Austausch mit Teilnehmenden und Leitenden von einer Vielzahl von Selbsthilfegruppen im Landkreis Ebersberg- besoders mit der selbst gegründeten (2021). So entsteht ein fortlaufender Einblick in hilfreiche, hinderliche und fehlende Unterstützungsfaktoren.
Meine Perspektive speist sich nicht nur aus einem eigenen Verlauf, sondern aus vielen Gesprächen über unterschiedliche Krisen-, Therapie- und Genesungswege – auch als PEER – Genesungsbegleiter der Caritas Fachambulanz für Sucherkrankungen.
Der Austausch mit weiteren Selbsthilfe-Kontexten, Gremien zur Psychischen Gesundheit, Fortbildungen, Tagungen und Kongressen verbindet gelebte Praxis mit Evidenz, Fachwissen und aktuellen Entwicklungen.
Über meine Initiative Respect vs Stigma stehe ich im direkten Austausch mit Öffentlichkeit, Besucher:innen und gesellschaftlichen Reaktionen auf Sucht, Scham und Stigmatisierung.
In der Jugend entstehen viele Weichen früh: Zugehörigkeit, Ausgrenzung, Gruppendruck, Selbstbild, erste Konsumerfahrungen und psychische Belastungen. Prävention muss hier glaubwürdig, lebensnah und sprachlich anschlussfähig sein. Es geht nicht nur um Warnungen, sondern auch um Orientierung, Gesprächsfähigkeit und das Erkennen früher Risikomuster.
Im Erwachsenenalter stehen häufig andere Fragen im Vordergrund: Leistungsdruck, Arbeitswelt, Familie, Rückzug, verdeckter Konsum, emotionale Erschöpfung und die Schwierigkeit, sich Hilfe zuzugestehen. Gerade hier wirken Sucht, Depression und Komorbidität oft lange im Verborgenen. Umso wichtiger ist eine Vermittlung, die nicht vereinfacht, sondern Zusammenhänge verständlich macht.
Im späteren Lebensalter verändern sich Belastungen und Risiken erneut. Einsamkeit, Verlust, Rückzug, gesundheitliche Einschränkungen, Medikamentenkonsum, Alkohol und depressive Entwicklungen können sich auf besondere Weise verbinden. Prävention und Sensibilisierung brauchen hier einen differenzierten Blick auf Lebenslage, Würde, Teilhabe und Versorgung.
Ich kenne die Themen Sucht, psychische Belastung, Scham, Hilfesuche und Genesung nicht nur aus fachlicher Distanz, sondern auch aus eigener Erfahrung. Hinzu kommen meine langjährige Gruppenpraxis sowie die Nähe zu den Dynamiken, Fragen und Belastungen, die auch Angehörige häufig miterleben. Diese Perspektive hilft mir, sensibel zu formulieren, vereinfachende Zuschreibungen zu vermeiden und Inhalte mit echter Lebensnähe zu vermitteln.
Durch meine Zusammenarbeit mit Fachstellen, sozialen Trägern, Präventionskontexten und psychosozialen Netzwerken kenne ich auch die professionelle Perspektive sehr genau. Ich verstehe die Anforderungen von Hilfesystemen, die Bedeutung fachlicher Einordnung sowie die Herausforderungen, die dort entstehen, wo Theorie, Praxis und Lebensrealität nicht automatisch deckungsgleich sind.
Meine Gremienarbeit und die Zusammenarbeit mit Behörden und öffentlichen Strukturen haben meinen Blick für Zuständigkeiten, Verwaltungssprache, politische Rahmenbedingungen und institutionelle Logiken geschärft. Ich weiß, wie stark Themen wie Prävention, Suchthilfe, psychische Gesundheit und Teilhabe auch davon abhängen, ob unterschiedliche Akteure verständigungsfähig zusammenarbeiten.
Mein beruflicher Hintergrund in global agierenden IT-Unternehmen prägt meine Arbeit bis heute. Ich kenne die Sprache von Unternehmen, die Anforderungen professioneller Kommunikation, die Dynamik von Führung, Teamarbeit, Zielorientierung und organisationalen Entscheidungsprozessen. Dadurch kann ich auch wirtschaftsnahe Perspektiven in meine Arbeit einbeziehen und Themen wie psychische Gesundheit, Suchtprävention und Komorbidität so vermitteln, dass sie für Unternehmen anschlussfähig und glaubwürdig werden.
Wir sind froh, dass Herr Friedlein bei uns war. Als Externer mit eigener Geschichte hat er klare Vorteile bei der Vermittlung der Themen. Dadurch ist die Moderation und der Dialog authentisch. So erreicht er mit den Cannabis Quo Vadis Workshops die SchülerInnen auf Augenhöhe.

Herr Friedlein bringt frische Impulse aus einem neuen Blickwinkel in unsere Gremien.

Die verbindliche und authentische Art, die Herr Friedlein mit seiner Geschichte glaubhaft verbindet, macht vieles möglich.

Meine Angebote richten sich an Schulen, Bildungsträger, soziale Einrichtungen, Fachstellen, Unternehmen, Behörden, Kommunen und Veranstalter, die sich mit Suchtprävention, psychischer Gesundheit, Komorbidität und Entstigmatisierung fundiert auseinandersetzen möchten.
Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen Suchtprävention, psychische Gesundheit, Komorbidität, Stigma, Sprache, Hilfesuche, Belastung, Selbsthilfe und die Frage, wie sensible Themen verständlich und glaubwürdig vermittelt werden können. Inhalte und Schwerpunkt werden jeweils passend zur Zielgruppe abgestimmt.
Ich biete Vorträge, Keynotes, Präventionsworkshops, Schulungen und thematische Impulsformate an. Je nach Anlass kann es sich um einen kompakten Einstieg, ein interaktives Workshopformat oder eine vertiefende Schulung handeln.
Ja. Alle Formate werden auf Zielgruppe, Anlass, Rahmen und Zielsetzung abgestimmt. So entsteht kein Standardprogramm, sondern ein Angebot, das fachlich, sprachlich und methodisch zum jeweiligen Kontext passt.
Beides. Meine Arbeit verbindet fachliche Fundierung mit persönlicher Glaubwürdigkeit und gelebter Praxisnähe. Dabei steht nicht meine Geschichte im Vordergrund, sondern die verständliche, differenzierte und anschlussfähige Vermittlung sensibler Themen.
Meine Formate verbinden Fachlichkeit, Lebensnähe, Differenzierung und Anschlussfähigkeit. Hinzu kommt meine besondere Fähigkeit, zwischen verschiedenen Perspektiven und Systemlogiken zu übersetzen – etwa zwischen Betroffenenperspektive, Hilfesystem, Behörden und Unternehmen.
Ja. Durch meinen beruflichen Hintergrund in international geprägten Unternehmenskontexten und als erfahrener Unternehmer, kenne ich auch die Sprache, Anforderungen und Kommunikationslogiken von Organisationen sehr gut. Themen wie psychische Gesundheit, Suchtprävention und Stigma lassen sich dadurch auch für Unternehmen professionell und glaubwürdig aufbereiten.
Beides ist möglich. Je nach Zielgruppe, Thema und Setting können Formate in Präsenz, online oder in hybrider Form umgesetzt werden.
Das hängt vom Format und Ziel ab. Möglich sind kompakte Impulse, Vorträge, halbtägige oder ganztägige Workshops sowie vertiefende Schulungseinheiten. Dauer und Tiefe werden individuell abgestimmt.
Die Preisgestaltung erfolgt auf Anfrage, da Umfang, Zielgruppe, Vorbereitung, Dauer, Format und Rahmenbedingungen variieren können. Gerne erstelle ich ein passendes Angebot auf Basis Ihres Anliegens.
Am Anfang steht eine kurze Klärung von Zielgruppe, Anlass, Zielsetzung und Rahmen. Auf dieser Basis entwickle ich ein passendes Format und stimme Inhalte, Sprache und Schwerpunkt mit Ihnen ab. Ziel ist eine Zusammenarbeit, die klar, verlässlich und für Ihre Zielgruppe wirklich passend ist.
Nein. Meine Angebote sind Bildungs-, Sensibilisierungs- und Reflexionsformate. Sie ersetzen keine Therapie, medizinische Behandlung oder individuelle Fachberatung. Sie können jedoch dazu beitragen, Verständnis zu fördern, Gespräche zu erleichtern und den Blick auf Hilfsmöglichkeiten zu öffnen.